Aktuelle Nachrichten

Stiftung auf der Frankfurter Wohnbörse

06.10.2021

Stiftung auf der Frankfurter Wohnbörse

Am 25.9.2021 fand die 15. Frankfurter Informationsbörse für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen im Dezernat für Planen und Wohnen statt. Die Stiftung war wie jedes Jahr mit einem Info-Stand vertreten und beriet interessierte Besucher*innen insbesondere zu den Wohnangeboten der Stiftung.

 

Neben den spannenden Vorträgen und der Diskussionsrunde zum Thema nachhaltiges und bezahlbares Bauen, boten die vielen Stände außerdem die Möglichkeit zum Austausch mit zahlreichen Akteuren, die sich auf vielfältige Weise mit gemeinschaftlichem Wohnen auseinandersetzen.

Nachbarschaft im Nordend

05.10.2021

Nachbarschaft im Nordend

Im Rahmen der Frankfurter „Woche Älter Werden“ öffnete unsere neue Wohnanlage im Frankfurter Nordend“ am 7.9.2021 ihre Türen.

 

Viele interessierte Besucher*innen kamen, um sich die Räumlichkeiten der Wohnanlage anzuschauen und sich bei einer kleinen Erfrischung die Vorträge zum Nachbarschaftlichen Wohnkonzept anzuhören.

Die Besucher*innen konnten außerdem in den Räumlichkeiten der Stiftung eine wunderschöne Ausstellung unter dem Titel „Blick aus meinem Fenster“ bewundern. Initiiert wurde diese tolle Aktion von den evangelischen Kirchengemeinden im Nordend, die die Menschen aus dem Nordend dazu einluden, während des Lockdowns den Blick aus ihrem Fenster zu malen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten für diesen schönen Tag.

Zirkus „Hally Gally“ zu Gast

04.10.2021

Zirkus „Hally Gally“ zu Gast

Im September konnten wir den Mieterinnen in unserer Wohnanlage in Sossenheim, den Bewohner*innen des benachbarten Victor-Gollancz-Heims und den Mieterinnen in unserer Wohnanlage in Oberrad gemeinsam mit den Bewohner*innen der Pflegeinrichtung der Altenhilfe GmbH ein Lächeln ins Gesicht zaubern – zu Gast war jeweils der Zirkus „Hally Gally“. Ein Familienzirkus mit Alexandra Finckh und Fernando Frank, welcher sogar schon als Kandidat bei das „Supertalent“ im Fernsehen zu sehen war.

 

Wir staunten über akrobatische Einlagen, lachten über den Clown „Lulu“ und hielten den Atem an, als Fernando Frank sein Gesicht beim Messerwerfen zeigte. Besondere Attraktion war das Mini-Schwein „Rosalie“, das die Zuschauer*innen durch Kunststücke bezauberte.

Zum Ende durfte Schweinchen „Rosalie“ natürlich auch noch gestreichelt werden, sodass in diesem bunten Programm wirklich für jede*n etwas dabei war.

Veranstaltung am 14.9.2021

06.09.2021

Veranstaltung am 14.9.2021

"Digitalisierung und soziale (Un-)Gerechtigkeit im Alter."
Vortrag mit anschließender Diskussion. 
 
Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit digitale Technologien zu einem guten Leben im Alter beitragen?
Wo liegen Potentiale, wo liegen ihre Grenzen? 
Zu diesem Thema referiert die Soziologin Frau Dr. Miranda Leontowitsch vom Arbeitsbereich Interdisziplinäre  Alternswissenschaften der Goethe Universität Frankfurt. 

Wir freuen uns auf Sie!

Wann: Dienstag, 14.09.2021 um 14:00 bis ca. 15:30 Uhr
Wo: Seniorenwohnanlage des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts, Kreuzerhohl 24-30, 60439 Frankfurt-Niederursel
Anmeldung: Bis zum 10.09.2021 bei der Seniorenbetreuung Frau Niewöhner oder telefonisch unter 069 / 156802-0 oder per E-Mail an info@stkathweis.de

Hinweis: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist möglich für vollständig geimpfte (14 Tage nach der Zweitimpfung), von Covid genesene oder negativ getestete Personen. Bitte beachten Sie, dass auf dem Weg zum Vortrag medizinische Masken getragen werden; auf dem Sitzplatz können diese dann abgenommen werden.

 

 

  PDF / Flyer

Neueröffnung im Frankfurter Nordend

05.04.2021

Neueröffnung im Frankfurter Nordend

Seit Anfang November 2020 ziehen jeden Monat neue Mieterinnen in den Neubau an der Schwarzburgstraße. Inzwischen sind die 38 bis 43 Quadratmeter großen Apartments vergeben. Gemäß dem Stiftungszweck vor allem an Stiftsfrauen, also Frankfurter Frauen ab 60 Jahren mit geringen Renten.

 

Die Stiftung freut sich sehr über das neue Haus der Stiftung und ist sehr gespannt, welche Ideen die neuen Mieterinnen in die Hausgemeinschaft einbringen werden.

Katharina wurde eingeweiht

12.09.2018

Katharina wurde eingeweiht

Der katholische Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz und der evangelische Stadtdekan Dr. Achim Knecht haben am Mittwoch, 12. September, die Verwaltung des St. Katharinen- und Weißfrauenstiftes im Hof zum Rebstock in der neuen Frankfurter Altstadt eingeweiht. Vor rund 80 geladenen Gästen, darunter Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung erinnerten die beiden Geistlichen an die Wurzeln der Stiftung, die aus dem mittelalterlichen Weißfrauenkloster und dem St. Katharinenkloster entstammt. Beide betonten, in einer weltlichen Stadt wie Frankfurt sei es etwas Besonderes, den Festtag und die künftige Arbeit einer säkularen Einrichtung unter Gottes Segen zu stellen. Achim Knecht zitierte den Bibelvers im Brief an die Galater, „Einer trage des Anderen Last…“, der die Motivation der Stiftung von den Anfängen im Mittelalter bis heute beschreibe: „Die Last der Altersarmut wird von der Stiftung mitgetragen.“ Knecht sagte, die Bezeichnung „Stiftsfrau“ für bedürftige Frauen, die die Stiftung in Frankfurt unterstützt, zeige „ein hohes Maß an Respekt und Achtung“. Der katholische Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz verließ das Rednerpult und spritzte Weihwasser in den Saal: „Ich segne die Menschen, die hier arbeiten und nicht das Gebäude. Wenn Sie Weihwasser trifft, ist das kein Versehen, sondern Absicht.“

 


Die Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld sagte in ihrer Festansprache, die Stiftung blicke auf eine „spannende bewegte Geschichte“ zurück. Trotz Bauernkriegen und Säkularisierung gelang es, die Stiftungen des Weißfrauenklosters (1228) und des St. Katharinenklosters (1353) zu erhalten und 1876 zu einer Stiftung zu verschmelzen. Die heutigen Jahresrenten an 1400 Stiftsfrauen gewährleisteten „ein lebenswertes Älterwerden auch in einer hochpreisigen Stadt“. Birkenfeld nannte auch den zweiten Stiftungszweck, der 1959 hinzukam: bezahlbaren, barrierefreien Wohnraum für Seniorinnen zu errichten. So sei gerade die 7. Wohnanlage in der Schwarzburgstraße im Nordend im Bau, einem beliebten Stadtteil, in dem es nicht leicht sei, eine bezahlbare Wohnung zu bekommen. Das Katharinen- und Weißfrauenstift schaffe zudem Möglichkeiten für Frauen, am Stadtleben teilzunehmen. Gutachten zeigten, dass häufig Frauen Stiftsfrauen würden, die den Krieg miterlebten, den Verlust des Ehepartners und häufig auch den Verlust der Heimat und der Familie zu verkraften hatten. Birkenfeld dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung für ihr Engagement während der Bauzeit und während des Umzuges. Sie sicherte allen Stiftsangehörigen für die kommende Zeit Unterstützung zu: „Wir machen uns viele Gedanken, damit sie in dieser schnelllebigen hochpreisigen Stadt gut leben können.“

Stiftungsdirektorin Ursula Poletti betonte, für die Stiftung sei es ein Anliegen, „dass die neue Frankfurter Altstadt auch ein Ort für finanziell nicht so gut situierte Frankfurter Seniorinnen und Senioren wird“. So vermietete die Stiftung dem Frankfurter Verband Räume im Erdgeschoss des Hofes zum Rebstock, damit er dort ein Café betreiben kann, in dem Gäste mit Frankfurt-Pass Vergünstigungen bekommen.

Der Hof zum Rebstock ist eng mit der Entstehungsgeschichte der Stiftung verbunden, sagte Historiker Björn Wissenbach in seinem Vortrag. Denn auf dem Grundstück lebte einst Katharina zum Rebstock, die ihrem Schwager Wicker Frosch einen Teil ihres Erbes vermachte, so dass dieser 1353 das St. Katharinenkloster stiften konnte, eine der beiden Wurzeln des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts.

Foto: Christoph Boeckheler 

  PDF / Pressemitteilung – Katharina wurde eingeweiht